Das Gesundheitssystem in Deutschland ist erkrankt und schwach. Die jährlichen Kosten für ärztliche Behandlungen liegen bei rund 240 Milliarden Euro und laut Politik damit zu hoch. Als Mittel der Wahl wurde u.a. eine Reform der Arzthonorare verordnet. Jetzt sehen Ärzte die notwendigen Untersuchungen für Diagnostik und Behandlung in Gefahr, Patienten fürchten lange Wartezeiten und unzureichende Betreuung.
Macht uns die Gesundheitsreform krank – was dürfen Ärzte noch leisten?
Beim Stadtforum am 26. Mai 2009 im Alten Rathaussaal schilderten Ärzte Ihren Alltag und verglichen die Arbeitsbedingungen in Deutschland, England und der Schweiz.
Dr. Britta Derbuch, deutsche Allgemeinärztin mit Praxis in London
Dr. Werner Bartens, Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung
Dr. med. Thomas Fendel, Kinder- und Jugendarzt, Vorstandsvorsitzender PaedNetz München e.V.
Moderation: Ursula Heller, Bayerischer Rundfunk