Archiv für das Jahr 2006

Fake Market China – Wie kann sich die deutsche Wirtschaft vor Produktfälschungen schützen?

Dienstag, 14. November 2006

Immer mehr Markenhersteller geraten durch nachgeahmte Billigwaren zumeist aus fernöstlicher Produktion unter Druck.

Nach Angaben der Europäischen Kommission entsteht hierdurch weltweit ein Schaden von 200-300 Mrd. Euro pro Jahr, 200.000 Arbeitsplätze fallen der Produktpiraterie zum Opfer. Wie kann sich die deutsche Wirtschaft effektiv vor Fake-Produkten schützen?

Dieser Frage ging das Stadtforum am 14. November 2006 in der Kundenhalle der Stadtsparkasse nach.

Fake Market China

Wie kann sich die deutsche Wirtschaft vor Produktfälschungen schützen?

Es diskutierten

Frank Dassler, General Counsel adidas AG

Holm Keller, ehem. President Regional Development Asia, Bertelsmann DirectGroup, Shanghai

Christine Lacroix, Geschäftsführerin Plagiarius e.V.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Niemann, ehemaliger ARD-Korrespondent in China.

Angstfaktor Demografie

Mittwoch, 20. September 2006

Eine immer höhere Lebenserwartung bei gleichzeit sinkenden Geburtszahlen stellt Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vor große Probleme. Die Rente ist nicht mehr sicher. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die Zahl junger Arbeitnehmer zurückgehen wird, immer weniger Bewerber für Lehrstellen zur Verfügung stehen. Was vor zehn Jahren nur unter Fachleuten erörtert wurde, ist mittlerweile in die Schlagzeilen der Boulevardpresse gerückt.

Alles Hysterie oder sterben die Deutschen wirklich aus?

Das Stadtforum am 20. September 2006 diskutierte im Literaturhaus daher das Thema:

Angstfaktor Demografie

Gerd Bosbach, Professor für Statistik und Mathematik,  Fachhoschschule Remagen

Heiner Geißler, Bundesminister a.D.

Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Meinhard Miegel, Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn

Moderation: Roland Tichy, stellv. Chefredakteur, Handelsblatt

Die Kunst ein Deutscher zu sein – Brauchen wir einen neuen Patriotismus?

Mittwoch, 28. Juni 2006

Keine Zukunft mehr in Deutschland? – lautete der Titel des letzten Stadtforums. Mittelpunkt dieser Diskussion war die Frage, warum immer mehr Menschen das Land verlassen und ihre Zukunft im Ausland planen.

Das Stadtforum am 28. Juni 2006 in der Kundehalle der Stadtsparkasse beleuchtete dagegen die positiven Aspekte unseres Landes, die den Stolz der Deutschen wecken können.

Das Beste an Deutschland hat Podiumsgast Florian Langenscheidt gesucht und in einem Buch herausgegeben. Er fand 250 Gründe, unser Land heute zu lieben. Dennoch: Sind wir zu pessimistisch, glauben wir zu wenig an uns?

Das Thema

Die Kunst ein Deutscher zu sein

Brauchen wir einen neuen Patriotismus?

diskutierten mit Florian Langenscheidt

Paul Breitner, ehemaliger Fußballnationalspieler

Hans-Ulrich Jörges, stellv. Chefredakteur des Stern

Sebastian Turner, Vostandsvorsitzender der Werbeagentur Scholz & Friends

Moderation: Dominik Wichmann, Chefredakteur des SZ-Magazins

Keine Zukunft mehr in Deutschland

Mittwoch, 10. Mai 2006

Immer mehr Deutsche suchen einen neuen Job im europäischen Ausland und in Übersee. Bessere Arbeits- und Forschungsbedingungen, höhere Löhne und attraktive Zukunftsperspektiven locken Wissenschaftler, zunehmend aber auch Facharbeiter, in fremde Länder. Für sie gilt:

Keine Zukunft mehr in Deutschland

Welche Auswirkungen dieser Trend auf die Wettbewerbsfähigkeit hierzulande hat, diskutierten beim  Stadtforum am 10. Mai 2006 in der Kundehalle der Stadtsparkasse

Roland Beckmann, Professor für Biochemie, Genzentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München

Jean-Christophe Lanzeray, Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV)

Julian Nida-Rümelin, Geschäftsf. Direktor des Geschwister-Scholl-Instituts für politische Wissenschaften, München

Stefanie Wahl, Geschäftsführerin des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft, Bonn

Moderation: Gertrud Höhler, Beraterin von Wirtschaft und Politik

Ende der Schonfrist – Bewährt sich die Große Koalition?

Donnerstag, 23. März 2006

Der Start der Großen Koalition wurde von großem öffentlichen Interesse begleitet. Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit ihr die CDU genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung. Während Angela Merkle sich in den ersten Wochen ihrer Amtszeit vorwiegend der Außenpolitik widmete, gehen Vizekanzler Franz Müntefering innenpolitische Reformen zu langsam voran. Noch aber ist die Konfliktbereitschaft innerhalb der Koalition gering.

Was aber, wenn die ersten Landtagswahlen im März nicht zur Zufriedenheit der SPD verlaufen? Bleibt es bei der Harmonie der letzten Wochen?

Das Stadtforum widmete sich am 23. März 2006 im SV-Forum dieser Frage unter dem Titel

Ende der Schonfrist

Bewährt sich die Große Koalition?

Es diskutierten:

Roland Berger, Strategy Consultants

Peter Lösche, Professor für Politische Wissenschaften an der Universität Göttingen

Oliver Möllenstedt, Junge Liberale

Stephan Schilling, Jugendverband der Grünen

Ludwig Stiegler, SPD MdB

Moderation: Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung

Quatsch und Quoten – Wie privat sind die öffentlich-rechtlichen Sender?

Dienstag, 24. Januar 2006

Mit Telenovelas, Quizshows und Talkrunden unterhalten mittlerweile die öffent­lich-rechtlichen Sender ihr Publikum ebenso wie die privaten. Informationssendungen werden auf späte Sendeplätze verschoben, Quote scheint manches Mal wichtiger als Qualität. Nähert sich das Programm der öffent­lich-rechtlichen Sender zu sehr der privaten Konkurrenz an? Wird der öffentliche Pro­grammauftrag so noch voll erfüllt?  

 Quatsch und Quoten – Wie privat sind die öffentlich-rechtlichen Sender?

war das Thema des Stadtforums am 24. Januar 2006 in der Kundenhalle der Stadtsparkasse.

Unter der Moderation von Hans-Jürgen Jakobs, Süddeutschen Zeitung, diskutierten

 Walter Hömberg, Professor am Lehrstuhl für Journalistik, Katholische Universität Eichstätt

Hubertus Mayer-Burckhardt, Vorstandsbereich Medienpolitik und Regulierung, ProSiebenSat.1 Media AG

Alexander von Sobeck, Pariser Korrespondent des ZDF

Günter Struve, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen

Quatsch und Quoten – Wie privat sind die öffentlich-rechtlichen Sender?

Dienstag, 24. Januar 2006

Mit Telenovelas, Quizshows und Talkrunden unterhalten mittlerweile die öffent­lich-rechtlichen Sender ihr Publikum ebenso wie die privaten. Informationssendungen werden auf späte Sendeplätze verschoben, Quote scheint manches Mal wichtiger als Qualität. Nähert sich das Programm der öffent­lich-rechtlichen Sender zu sehr der privaten Konkurrenz an? Wird der öffentliche Pro­grammauftrag so noch voll erfüllt?  

 „Quatsch und Quoten – Wie privat sind die öffentlich-rechtlichen Sender?“

war das Thema des Stadtforums am 24. Januar 2006 in der Kundenhalle der Stadtsparkasse.

Unter der Moderation von Hans-Jürgen Jakobs, Süddeutschen Zeitung, diskutierten

Walter Hömberg, Professor am Lehrstuhl für Journalistik, Katholische Universität Eichstätt 

Hubertus Mayer-Burckhardt, Vorstandsbereich Medienpolitik und Regulierung, ProSiebenSat.1 Media AG

Alexander von Sobeck, Pariser Korrespondent des ZDF

Günter Struve, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen