Am 19. April 2005 wählte das Konklave Kardinal Joseph Ratzinger zum neuen Papst.
Als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation war Kardinal Ratzinger als strenger Glaubenshüter bekannt und oft kritisiert. Unter seiner Federführung stieg die katholische Kirche aus der Schwangerenkonfliktberatung aus. Sein Text über die herausragende Stellung der katholischen Kirche setzte der Ökumene zu. Das weibliche Priestertum und die Homosexuellenehe lehnte er stets ab.
Steht die einstige rechte Hand des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. für Kontinuität in der katholischen Kirche? Oder wird Papst Benedikt XVI. dennoch den dringend nötigen innerkirchlichen Wandel herbeiführen?
100 Tage nach seiner Amtseinführung diskutierten bei einem
Stadtforum aktuell am 27. Juli 2005 im Litaraturhaus
Anselm Bilgri, Unternehmensberater
Johanna Haberer, Professorin für christliche Publizistik, Rundfunkbeauftragte der EKD und Universitätspredigerin in Erlangen
Christian Weisner, „Wir sind Kirche“
Holger Zaborowski, Religionsphilosoph und Autor des gerade im Herder Verlag erschienenen Buches „Benedikt XVI. – Wer hilft uns leben?“
unter der Moderationvon Matthias Drobinski, Süddeutsche Zeitung
das Thema
100 Tage Papst Benedikt XVI.