Archiv für das Jahr 2004

15 Jahre nach dem Mauerfall – vereint und doch getrennt?

Mittwoch, 24. November 2004

Erst kam die Freiheit, ein knappes Jahr später der Beitritt der DDR. Erst kam das Glück der Geschichte, dann die Ernüchterung.

Statt „blühender Landschaften“ Arbeitslosigkeit und Zukunftsängste.

Trotz des Milliardentransfers aus dem Westen gab es kein zweites Wirtschaftswunder im Osten. Überfordert die Einheit die Deutschen?

Jens Bisky, Redakteur der Süddeutschen Zeitung

Klaus von Dohnanyi, ehem. Bürgermeister von Hamburg

Lothar de Maizière, erster und zugleich letzter frei gewählter Ministerpräsident der DDR

Wolfgang Schäuble, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

 diskutierten am 24. November 2004 in der Kundenhalle der Stadtsparkasse das Thema

 15 Jahre nach dem Mauerfall – vereint und doch getrennt?

 Moderation: Wolfgang Fandrich, mdr

Klasse oder Masse – brauchen wie Eliteunis?

Mittwoch, 15. September 2004

Deutsche Universitäten schneiden im internationalen Vergleich eher schlecht ab – zuviele Studenten, zuwenig Professoren, wuchernde Bürokratie, vor allem aber zuwenig Geld. Zudem bereiten sie mangelhaft auf den Berufsalltag vor, beklagen Absolventen. Aber auch die Wirtschaft kritisiert den geringen Praxisbezug vieler Studiengänge.

Um in Wissenschaft und Forschung wieder konkurrenzfähig zu werden, sind Reformen notwendig. Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Sie will Spitzenuniversitäten bevorzugt fördern, die sich mit Harvard oder Standford messen können. Ist das aber finanzierbar? Löst mehr Wettbewerb zwischen den Hochschulen die Probleme?

Am 15. September 2004 diskutierten in der Kundenhalle der Stadtsparkasse beim Stadtforum

Klasse oder Masse – brauchen wir Eliteunis?

Thomas Goppel, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Josef Hess, Leiter der Personalabteilung der Stadtsparkasse München

Professor Bernd Huber, Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München

Martin Koehler, Director der Boston Consulting Group und Absolvent der Stanford Graduate School of Business

Professor Wolfgang D. Salewski, Honorarprofessor der Universität Witten/Herdecke und Mitglied der Geschäftsführung der Schörghuber Gruppe

 Moderation: Dominik Wichmann, Chefredakteur SZ-Magazin und Harvard-Absolvent

Zeit für eine neue Zukunft – Deutschland braucht Reformen!

Mittwoch, 23. Juni 2004

Deutschlands Sozialsysteme brechen zusammen. Die Bevölkerung wird immer älter, Parteien, Wirtschaft und Gewerkschaften lähmen sich gegenseitig.

Deutschland ist zum kranken Mann Europas geworden, bildet das Schlusslicht beim Wachstum.

Aber ein echter Neuanfang ist möglich!

Zeit für eine neue Zukunft -

Deutschland braucht Reformen!

Zu diesem Vortrag des Bestsellerautors und Präsidenten des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung Professor Hans- Werner Sinn lud das Stadtforum am 23. Juni 2004 in die Kundehalle der Stadtsparkasse ein.

Europa in schlechter Verfassung?

Mittwoch, 17. März 2004

Am 1. Mai 2004 wurde die EU um 10 neue Mitglieder größer – damit wuchsen aber auch ihre Probleme.

Die Verabschiedung einer europäischen Verfassung ist erst einmal gescheitert, ausgerechnet an Polen, einem der neuen Mitgliedsländer. Ist die Gemeinschaft von 25 Staaten noch handlungsfähig? Deutschland verletzt den Stabilitätspakt, soll aber zugleich mehr Geld für einen größeren EU-Haushalt zahlen. Wie passt das zusammen? Umstritten sind auch die möglichen Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Lassen sich Erweiterung und Vertiefung der EU überhaupt vereinbaren?

Diese Themen werden auch den Wahlkampf zur Europawahl im Juni beschäftigen.

Daniel Cohn-Bendit, Fraktionschef der Grünen im Europäischen Parlament

Peter Gauweiler, Rechtsanwalt und ehemaliger Staatsminister

diskutierten beim Stadtforum am 17. März 2004 im Alten Rathaussaal die Frage:

Europa in schlechter Verfassung?

Moderation: Hans Werner Kilz, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung

Ende der Spielzeit – können wir uns Kultur noch leisten?

Mittwoch, 04. Februar 2004

Die Kultur wurde von der Finanzkrise der öffentlichen Hand mit Macht erfasst. Die Sparpolitik bedroht die ganze Breite der Kultur, aber inzwischen auch Opern, Theater und Orchester der Spitzenklasse.

Gerade jetzt zeigt sich, was Kultur der Gesellschaft noch wert ist. Zählen andere Aufgaben mehr, weil sie als nützlicher gelten? Müssen die Kultureinrichtungen künftig mehr Geld von den Zuschauern und privaten Sponsoren einnehmen?

 Das Stadtforum diskutierte am 04. Februar 2004 im Literaturhaus die Frage

Ende der Spielzeit –

Können wir uns Kultur noch leisten?

Unter der Moderation von Jürgen Seeger, Bayerischer Rundfunk diskutierten

Lydia Hartl, Kulturreferentin München

Marie Hüllenkremer, Kulturdezernentin Köln

Philipp Adlung, Geschäftsführer des Bucerius Kunstforums Hamburg

Sir Peter Jonas, Intendant der Bayerischen Staatsoper und

Lutz Vogel, Kulturdezernent Dresden